A digital fashion collection
Als Projekt glaubt a digital fashion collection an die Bedeutung des Erhaltes und der Dokumentation von Mode als kulturelles Erbe. Bestehende Methodik zur Archivierung und dem Erhalt von Kleidungsstücken hängt hier jedoch stark von der Bewahrung vor Materialzerfall ab, welche die Zugänglichkeit und Betrachtung der Stoffe im Fall oder in Bewegung stark einschränkt. Ansätze der Dokumentation, sei es in Form von Video, Bild, Text oder 3D-Scans, können jedoch nur bedingt die Gegebenheiten von Kleidung visualisieren, da diesen häufig die Dimensionalität oder die dynamische Komponente fehlen.
Ein Digital Fashion-Ansatz könnte hingegen ermöglichen, Kleidungsdaten und damit Aspekte der Mode in animierbaren, vielschichtigen Objekten zu visualisieren. Innerhalb des Projektes wird das Medium daher als Chance betrachtet, Missstände auf beiden Seiten, der des Erhaltes und des der Dokumentation, auszugleichen. Das Projekt a digital fashion collection schlägt dafür einen Workflow von 2D-Schnittmustern (welche als Konstruktionszeichnung für die Originalkleidungsstücke stehen) zu dynamischen 3D-Modellen vor und transformierte die von ShowStudio veröffentlichten Schnittmuster mit Marvelous Designer in Digital Fashion Objects. Die Animationen und Simulationen der Materialität der Stoffe wurden weiterführend mit Marvelous Designer und Blender realisiert. Durch die Simulation von Kleidungskonstruktion wird nachfolgend die Übersetzbarkeit in einer virtuellen Umgebung bewertet, um zu evaluieren, wie Digital Fashion in die Dokumentation des kulturellen Erbes integriert werden kann.
Die Website und ihre Bilder zeigen einen Teil der Ergebnisse des Projektes. Die 3D-Dateien und Original-Schnittmuster sind aufgrund rechtlicher Beschränkungen nicht enthalten.