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Bachelor

Das Wahlpflichtfach Medieninformatik macht die Studierenden mit den Grundlagen moderner Medientechnologien vertraut und befähigt sie, deren Möglichkeiten kritisch zu bewerten. Das Bachelorstudium vermittelt den Studierenden folgende Basisqualifikationen:

  • Eine gründliche praktische Einführung in die technischen Grundlagen und das Handwerkszeug, das für den professionellen Umgang mit den neuen digitalen Medien benötigt wird.
  • Diese praktischen Kenntnisse stehen vor einer kritischen Einführung in jene technischen Grundannahmen (und -missverständnisse), die zur Beurteilung der theoretischen Möglichkeiten für die neuen Medien notwendig sind.
  • Da die neuen Medien oft vor dem Hintergrund kulturwissenschaftlicher Annahmen diskutiert werden, werden Anwendungsbeispiele nach Möglichkeit aus medialen Projekten im Rahmen der Kulturwissenschaften gewählt.
  • Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der tatsächlichen Produktion digitaler Medien, z.B. im Bereich von 3D-Simulationen und Virtual Reality.
  • Um die solcherart diskutierten und produzierten Medien in die entstehenden stark vernetzten und sich wechselseitig beeinflussenden Informationswelten auch wirklich einbinden zu können, liegt ein Schwerpunkt der Ausbildung schließlich in den Techniken des ‚Semantic Web‘.
  • Schließlich schafft der Umgang mit mobilen Endgeräten einerseits, emerging technologies – wie dem 3D-Druck – andererseits den Zugang zu den jüngsten Phasen der Entwicklung.

 

Master

Einfach gesagt ist das Ziel des Bachelorstudiums die Fähigkeit zur Anwendung existierender und bekannter Techniken; das Ziel des Masterstudiums besteht darin, diese Techniken selbstständig über das bisher Bekannte hinaus weiterentwickeln zu können.

  • Das bedeutet eine erhebliche Vertiefung im Bereich der technischen Grundlagen, bei der versucht wird, als selbstverständlich verstandene technische Vorgehensweisen bei der Behandlung einzelner Medien, an neue inhaltliche Modelle anzupassen
  • Die Vorstellung, dass viele scheinbar dem „digitalen Medium“ innewohnenden Eigenschaften in Wirklichkeit nur willkürliche Festlegungen sind,  wird  durch  die  Untersuchung  der  Frage  ergänzt,  wie digitale  Medien  aussehen  könnten,  die andere Grundannahmen  treffen. (Z.B. nicht die vorgeblich zwingende Beschränkung auf „wahr“ und „falsch“)
  • Im Rahmen des Masterstudiums werden konkrete mediale und Informationssysteme aus den Kulturwissenschaften im Detail untersucht.
  • Die 3D-/Simulationstechniken werden nicht mehr einfach angewendet, sondern es wird untersucht, wieweit sie selbst weiterentwickelt werden können.
  • Die Regeln für die semantische Beschreibung von Medien werden auf andere Bereiche angewendet.